AG Welt

Open-Air-Gottesdienst in Bansin

von AG WELT

Am vergangenen Sonntag, dem 7. September, versammelten sich unter strahlend blauen Himmel etwa 200 Christen, Kurgäste und Urlauber zu einem Open-Air-Gottesdienst anlässlich des jährlich stattfindenden Landesposaunenfestes an der Strandprominade in Bansin (Ostseebad Heringsdorf).

Als Leitspruch für diesen besonderen Gottesdienst wurde Psalm 109,30 gewählt: „Ich will dem HERRN sehr danken mit meinem Munde und IHN rühmen vor der Menge.“

Die Gottesdienstbesucher hörten Posaunenstücke, die von den Bläsern in professioneller Weise vorgetragen wurden. Das Repertoire reichte von „Dass du mich einstimmen lässt“, über „Großer Gott, wir loben dich“, bis hin zu „Ich lobe meinen Gott“. Die Besucher des Gottesdienstes stimmten gemeinsam ein in die Lieder „Stimmt zu Gottes Ehren froh ein Loblied an“, „O Gott, dir sei Ehre“ und „Noch dringt Jesu frohe Botschaft“.

Die Predigt hielt Evangelist Thomas Schneider (Breitenbrunn/Erzgebirge) zu Psalm 23, eines der wohl bekanntesten und beliebtesten Texte der Bibel:

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar. 

Dieser Psalm sei, so Schneider, „ein tiefes Glaubensbekenntnis von König David“, der diesen Psalm im Auftrag Gottes aufgeschrieben hat. In seiner Predigt ermutigte der Evangelist seine Zuhörer, wieder in der Bibel zu lesen, die mancher vielleicht noch von seinen Eltern oder Großeltern zu Hause liegen hat und sagte: „Dann lies darin. So Gott der HERR will, kommst du zu der tiefen Erkenntnis – wie einst König David: ‚Mir wird nichts mangeln.'“ Jesus Christus allein sorge „für grüne Auen und frisches Wasser“. „Auf rechter Straße“ führe er aber nur dann einen Menschen, wenn der es auch wolle. Die Taufurkunde sei „gut für`s Privatarchiv“, aber keine Garantie dafür in den Himmel zu kommen.

In Bezug darauf, was Menschen tagtäglich erleben, sagte Schneider: „Lassen wir uns von der Angst- und Panikmache und von der großen Kriegstreiberei nicht irre machen!“ und verwies auf Gottes Wort in Psalm 146,3: „Verlasst euch nicht auf Mächtige, verlasst euch nicht auf einen Menschen, der nicht helfen kann.“ Jesus Christus allein könne vor Nöten und Ängsten schützen, über den Tod hinaus. Wenn ein Pastor oder Prediger sage, „dass ein Leben mit Gott vollkommen frei ist von dunklen Tälern, durch die du hindurch musst“, dann sei das eine glatte Lüge. Doch Gott lasse keinen allein in finsteren Tälern, die Krankheit, Alkohol- und Pornosucht, Verschuldung oder sexuelle Verfehlungen sein könnten. Jeder Mensch könne ein neues Leben bekommen, denn Jesus sei für alle Schuld ans Kreuz gegangen.

Die Gesamtleitung des Freiluftgottesdienstes hatte Helmut Friedrich, Leiter des Pommerschen Posaunenbundes, Landesverband Vorpommern. Er fand immer wieder zwischen den einzelnen Musikstücken ermutigende und tröstende Worte für die Gottesdienstbesucher.

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Hier die Originalaufnahme des Gottesdienstes von Karl Friedrich:

https://agwelt.de/wp-content/uploads/2025/09/Open-Air-Gottesdienst-zum-Landesposaunenfest-im-Strandpavillon-Bansin-—-07.09.2025.mp4

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