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Wieder enttäuscht der „ERF“

Geschrieben von Thomas Schneider am 31. Oktober 2025

Ernst-Martin Borst, Gründer AG WELT. Foto: privat

von Ernst Martin Borst

Wieder einmal enttäuscht die Zeitschrift ERF Antenne. Das Magazin, vertrieben von ERF mediaservice GmbH und herausgeben von dem Verein ERF Medien, wird gedruckt von der katholischen Bonifatius Druckerei. Hinter der Zeitschrift Antenne steht die ERF Stiftung und Der SinnSender, der ehemals Evangeliums-Rundfunk (ERF) hieß.

In der Ausgabe 11-12/2025 sind Beiträge enthalten, die versuchen, die Aussagen im WORT GOTTES zu relativieren. So schreibt z.B. der Theologe Christof Lenzen:

„Wir alle haben Grundüberzeugungen, die noch über unseren Werten stehen. Bei Christen und Christinnen ist es der Glaube. Und der Weg, den sie von Gott her für sich erkannt haben. Diese Dinge sind Grundmauern unserer eigenen Integrität, die es zu verteidigen gilt. Das gilt aber nicht im gleichen Maße für Ausprägungen und Teilüberzeugungen des Glaubens wie zum Beispiel das Schöpfungs- oder Abendmahlsverständnis oder andere theologische Detailfragen wie zum Beispiel die Haltung zum Thema Homosexualität. Hier ist es wichtig Ambiguitätstoleranz zu erlernen, Christus im Zentrum der Beziehung zu halten und den Nächsten als Bereicherung zu verstehen.“

Ist die Auslegung des Schöpfungsberichtes nur eine Detailfrage? Drückt sich GOTTES WORT unklar oder nebulös zum Thema Schöpfung aus? Nein, sondern die Bibel ist da eindeutig:

„Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.“ 1. Mose 2,3

„Der Himmel ist durch das Wort des HERRN gemacht und all sein Heer durch den Hauch seines Mundes.“ Psalm 33,6 

„Ach, Herr HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgereckten Arm, und es ist kein Ding vor dir unmöglich.“ Jeremia 32,1

„Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.“ Römer 11,36 

GOTT ist der Schöpfer, ER hat alles durch SEIN WORT ins Dasein gerufen! Für andere Sichtweisen, wie zum Beispiel die Theorie, nach der alles über Milliarden von Jahren durch Zufall und Evolution entstanden sein soll, ist da kein Platz. Bei der Speisung der 5.000 (Matthäus 14) gaben die Jünger den Menschen sofort das Brot und die Fische zur Speise. Es musste nicht erst das Saatgut ausgesät und auf das Wachsen des Korns gewartet werden, es bedurfte keiner Ernte und es war auch kein Teig zum Backen nötig. JESUS CHRISTUS sprach und Brot und Fische waren sofort im Überfluss vorhanden. Wer schon den ersten Seiten der BIBEL nicht glaubt, kann dann auch den weiteren Seiten der Bibel nicht glauben. Der Schöpfungsbericht ist für Christen eine wichtige und zentrale biblische Aussage. Sie vertrauen dem SCHÖPFER und gehen davon aus, dass GOTT sie nicht belügt. Sie vertrauen zu Recht, denn es steht geschrieben:

„Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?“ 4. Mose 23,19

Bei dem Thema Schöpfung handelt es sich also nicht um eine Teilüberzeugung, wie es uns der neue „Sinnsender“ weismachen will. Unser GOTT der Bibel ist der SCHÖPFER des gesamten Universums, daran gibt es nichts zu rütteln.

Ebenso verhält es sich mit dem von Christof Lenzen erwähnten Punkt Abendmahlsverständnis. Natürlich kann es hier bei bestimmten Fragen, z.B. Häufigkeit (täglich, wöchentlich, monatlich…) oder Ort (Familie, Hauskreis, Gemeinde, Jugendkreis…) oder Brot/Getränk (Traubensaft, Wein) zu unterschiedlichen Ansichten kommen, jedoch niemals beim warum. Denn auch hier ist die Bibel völlig eindeutig:

„Denn ich habe es vom Herrn überliefert bekommen, was ich auch euch weitergegeben habe: In der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, nahm der Herr Jesus Brot, dankte Gott, brach es und sagte: „Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ Ebenso nahm er den Kelch nach dem Mahl und sagte: „Dieser Kelch ist der neue Bund, der durch mein Blut begründet wird. Sooft ihr trinkt, tut es zu meinem Gedächtnis!“ Denn sooft ihr dieses Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn bis er wiederkommt.“ 1. Korinther 11,23-26

Das Brotbrechen (Abendmahl) ist ein Gedächtnis- und Erinnerungsmahl. Wir sollen uns immer wieder daran erinnern, dass JESUS CHRISTUS für uns gelitten hat und für uns gestorben ist:

„Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte starb für die Ungerechten, um uns zu Gott hinführen zu können.“ 1. Petrus 3,18

„…auch nicht der Böcke oder Kälber Blut, sondern sein eigenes Blut einmal in das Heilige eingegangen und hat eine ewige Erlösung erfunden.“ Hebräer 9,12

Das sind klare Aussagen der BIBEL. JESUS CHRISTUS ist einmal für unsere Sünden gestorben und natürlich auch nur einmal auferstanden. Für die Lehre der Römisch-katholischen Kirche zum Beispiel, dass unser HERR jedesmal, also immer und immer wieder, bei der Eucharistiefeier (Heilige Messe) stirbt, ist in der BIBEL kein Platz, diese Lehre ist eine klare Irrlehre, die die Menschen von JESUS CHRISTUS wegführt.

Lenzen führt dann noch den Punkt Homosexualität an. Auch das ist für ihn kein wichtiger Aspekt. Es scheint ihm also völlig egal zu sein, dass Pastorinnen Pastorinnen heiraten und Pastoren sich Männer anlachen…?! Gelten auch da für Lenzen die biblischen Grundlagen nicht? Hat die BIBEL für Lenzen überhaupt noch etwas zu sagen?

Der Beitrag von Lenzen wird durch weitere Artikel und Aussagen in ERF Antenne noch unterstützt. GOTT und die BIBEL werden dort mehrfach relativiert und kleingeredet. Ein kurzes Beispiel finden wir auf Seite 10. Dort schreibt die Produkt & Social Media-Managerin von erf.de: „Gott schuf keine schwarz-weiß Meinungswelt…“

Die Aussage unterstreicht genau die Sichtweise von Lenzen: Es ist ja alles nicht so ernst zu nehmen… Sollte GOTT gesagt haben… Alles ist doch irgendwie wichtig… Gott sieht das nicht so genau… Gott hat uns alle lieb…!

GOTTTES WORT kennt aber sehr wohl ein Schwarz-Weiß. So schuf GOTT einen Mann und eine Frau, ein dazwischen schuf er nicht. Für Adam und Eva gab es nur ein Leben – im Garten Eden oder eins außerhalb des Gartens -, ein Dazwischen gab es auch hier nicht. Die Israeliten mussten die Türpfosten in Ägypten (2. Mose 12) mit Blut anstreichen, um gerettet zu werden. Es gab auch hier nur ein Entweder-Oder, ein Dazwischen gab es nicht. Dieses Prinzip zieht sich durch die ganze Bibel bis hin zur Offenbarung 20. Dort geht es um das Buch des Lebens. Entweder ist der Name dort eingetragen oder eben nicht, ein Dazwischen gibt es nicht.

Wir Menschen hätten gerne „ein Dazwischen“, wir lieben große Auswahlmöglichkeiten. Doch GOTT hat klare Prinzipien. SEIN WORT gilt, ohne Wenn und Aber. Es ist nicht entscheidend, wie wir über Themen und Sichtweisen denken, sondern allein GOTT und SEIN WORT ist der Maßstab. GOTT sagt:

„Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR…“ Jesaja 55,8

Wir haben es schon einmal formuliert: „„ERF der Sinnsender“ sollte wieder ein Evangeliums-Rundfunk werden, um Menschen mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen. Wenn er darin aber nicht mehr seinen Auftrag sieht, sollte er seinen Dienst besser einstellen, um nicht noch mehr Menschen in die Irre zu führen.“

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Peter Hahne – 20.03.2026

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