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Ist es klug, auf ein Weltreich zu setzen?

Geschrieben von Thomas Schneider am 7. November 2025

Foto: AG WELT

von Thomas Schneider

Das Weltreich umfaßt alle menschlichen Ordnungen, Reiche und Systeme. Sie sind allesamt auf Macht, Eigenwille und irdischem Ruhm ausgerichtet sind.

Das Gottesreich – in der Bibel auch „Reich Gottes“ und „Reich der Himmel“ genannt – ist das Reich, in dem Gott herrscht. Es ist gegründet auf Gottes Gerechtigkeit, Gottes Wahrheit, Gottes Heiligkeit und Gottes Liebe.

Was Weltreich und Gottesreich unterscheidet, lehrt Gottes Wort vom 1. Buch Mose bis zur Offenbarung des Johannes.

Das Weltreich hat seinen Ursprung im Sündenfall und im Turmbau zu Babel (1. Mose 11). Der Mensch hat vergebens versucht, ohne Gott ein Gottesreich zu erschaffen. In 1. Mose 11,4 heißt es: „Wohlauf, laßt uns eine Stadt und einen Turm bauen … damit wir uns einen Namen machen!“ – An dieser Idee klebt der Mensch, der bis heute vor Gott Sünder geblieben ist. Diese Haltung steht für alle vergangenen und für alle zukünftigen Weltreiche. Sie sind geprägt von Eigenwille, Stolz, Selbstverherrlichung und Überheblichkeit.

In Daniel 2 und 7 wird die Weltgeschichte als eine Abfolge von Weltreichen aus Metall und Tieren gezeigt: Babylon, Medo-Persien, Griechenland, Rom – jedes gekennzeichnet durch irdische Macht und moralischen Verfall. Das letzte Weltreich (nach Offenbarung 13) wird eine weltweite politische, wirtschaftliche und religiöse Einheit darstellen, unter der Herrschaft des Antichristen und in direkter Feindschaft gegen Gott. In Offenbarung 13,7 steht: „Und es wurde ihm Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen.“ Das Weltreich gipfelt in menschlicher Selbstvergottung, endet aber im Gericht.

Damit wäre die Frage „Ist es klug, auf das Weltreich zu setzen?“ bereits beantwortet. Doch es ist wichtig, noch etwas tiefer zum Gottesreich einzusteigen. Denn das Reich Gottes ist nicht von dieser Welt (Johannes 18,36). Es beginnt geistlich in den Herzen derer, die Jesus als HERRN anerkennen. Das Reich Gottes ist nur unter solchen Menschen auffindbar, die ihr Leben keiner Weltmacht, sondern Jesus Christus anvertrauen. „Das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ (Lukas 17,21) Für alle Menschen wird das Gottesreich dann sichtbar werden, wenn Christus wiederkommt, um auf Erden zu herrschen.

Das Gottesreich ist nicht geprägt von Ungerechtigkeit, sondern von Gerechtigkeit; nicht von Krieg und Zerstörung, sondern von Frieden; nicht von Tränen und Trauer, sondern von vollkommener Freude. Gottes Reich ist nicht aufgebaut durch Macht oder Gewalt, sondern durch die Kraft Gottes und die Wahrheit Seines Wortes.

Nach Daniel 2 und Offenbarung 17-19 wird das letzte Weltreich – wie alle menschlichen Reiche zuvor – untergehen, wenn Jesus Christus wiederkommt zu richten die Lebenden und die Toten. Gott zerschlägt alle Weltreiche (Daniel 2,34-35) und das Gottesreich wird ewig bestehen: „Der Gott des Himmels wird ein Reich aufrichten, das in Ewigkeit nicht zerstört wird.“ (Daniel 2,44) Dieses Reich wird im tausendjährigen Reich Christi beginnen (Offenbarung 20) und in die neue Schöpfung übergehen (Offenbarung 21–22).

Ist es klug, auf das Weltreich zu setzen? Nein! Die Bibel ruft dazu auf, nicht Teil des Weltreiches zu sein, sondern Bürger des Himmels (Philipper 3,20). Es lohnt also nicht, auf Macht, Geld oder Ansehen zu setzen. Es lohnt, treu zu Christus zu stehen. Selbst dann, wenn der Christ in einem freiheitlich-demokratischen Reich bedrängt, verfolgt und vielleicht sogar getötet werden sollte. Nicht umsonst heißt es in 1. Johannes 2,15: „Liebt nicht die Welt, noch was in der Welt ist.“ – und in Matthäus 6,33: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit.“

Das Weltreich – dazu zählen u.a. auch die Europäische Union im Großen und Deutschland im Kleinen – symbolisiert einen Menschenversuch, ohne Gott die Welt zu führen, eine Welt, die ER geschaffen hat. In dieser Hybris wird auch das letzte Weltreich im Gericht Gottes enden.

Das Gottesreich hingegen ist Gottes ewige Ordnung, gegründet in Jesus Christus, der alle Menschen in die himmlische Herrlichkeit führen wird, die in den vergangenen und zukünftigen Reichen der Welt Seinem Evangelium mit Blutvergießen am Kreuz und Auferstehung geglaubt und vertraut haben. Ein Mensch, der nicht in den Himmel will, hat sich für den Untergang entschieden, für ewiges Leben in der Gottesferne.

Heißt das nun, daß sich ein Christ einfach zurücklehnen, nichts tun und auf das zweite Kommen von Jesus Christus warten sollte? Natürlich nicht! Denn er hat von seinem HERRN einen Auftrag in dieser Welt bekommen: Menschen zur Buße und Umkehr zu rufen, damit sie mit dem Weltreich nicht sang- und klanglos untergehen. Das ist kein Spaziergang mit einem Wohlfühlevangelium, sondern schweißtreibende Schwerstarbeit – aber mit unaussprechlicher Freude im Herzen. „Und seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke“ (Nehemia 8,10b).

Kein einziges Weltreich kann und wird den Menschen Rettung bringen aus Sünde und Tod! Der einzige Retter und Erlöser aus dieser verkommenen und kriegslüsternen Welt ist Jesus Christus. Sicher ist, daß einmal der siebente Engel seine Posaune blasen wird und sich dann große Stimmen im Himmel erheben werden, die da sprechen: „Nun gehört die Herrschaft über die Welt unserm Herrn und seinem Christus, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ (Offenbarung 11,15)

HERR Jesus Christus, wenn es dein Wille ist, dann komm bald!

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