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Weihnachten schon abgehakt?

Geschrieben von Thomas Schneider am 28. Dezember 2025

Foto: AG WELT

von Thomas Schneider

Was ist vom „christlichen Abendland“ in Deutschland noch geblieben? Ein wenig Gebabbel vom Licht, von dessen Ursprung aber kaum noch einer etwas wissen will.

Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht (1.Mose 1,3). Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt (Johannes 8,12).

Schauen wir noch einmal zurück auf die Botschaft der Bibel im Lukasevangelium, Kapitel 2, die Verse 1 bis 20. (Sicher haben Sie eine Bibel zur Hand und können den Text mitlesen.)

Sechs Punkte treten besonders stark hervor:

  1. Bei Gott geschieht nichts zufällig (V.1-5)
  2. Gott erniedrigt sich (V.6+7)
  3. Die Hirten als Abbild des wahren Hirten (V.8-14)
  4. Glaube handelt (V.15–18)
  5. Gottes Wort muß ins Herz (V.19)
  6. Die Entscheidung von Bethlehem (V.20)

1. Bei Gott geschieht nichts zufällig (V.1-5)

Es ist eine Zeit, von Gott gewählt und fest bestimmt. Die Weihnachtsbotschaft ist kein Märchen, keine fromme Idee, sondern Gottes Handeln in Raum und Zeit. Man muß sich alles klar vor Augen halten: Gott benutzt einen heidnischen Kaiser, eine Volkszählung und läßt den Zimmermann Josef mit seiner schwangeren Maria einen beschwerlichen Weg gehen. Und alles, um Gottes Verheißung zu erfüllen. Was vom Kaiser als rein politische Maßnahme geplant war, das lenkt Gott in Seinen Heilsplan um. Gott handelt immer souverän. ER läßt Licht in das Dunkel dieser Welt.

2. Gott erniedrigt sich (V.6+7)

Joseph und Maria kommen nicht freiwillig nach Bethlehem, sie wurden gezwungen. Und dann geschieht das Unfaßbare: Der Weltenherrscher macht sich klein und wird in den Freßtrog dieser Welt gelegt. Damit offenbart sich das liebende Herz Gottes. Gott identifiziert sich mit denen, die niemanden haben der für sie spricht. Das fängt beim ungeborenen Leben an und endet bei jedem Leben, das einmal zu Ende geht. Der Heiland, der Retter, der Nothelfer kommt in die Niedrigkeit. Für Gott steckt kein einziger Sünder so tief im Schlamassel, als daß ER ihn nicht retten könnte. Doch sie hatten keinen Raum in der Herberge. Kein Platz für Jesus! Das ist bis heute so. Kein Platz für Jesus. Man will DEN nicht ins Herz lassen, der für sie nur das Beste will: Hilfe, Heilung und Rettung.

3. Die Hirten als Abbild des wahren Hirten (V.8-14)

Nicht Priester, nicht Schriftgelehrte, nicht Mächtige – Hirten sind die ersten Zeugen der Geburt des HERRN Jesus. Der Hirte ist gewissermaßen ein Abbild für den wahren Hirten: Jesus. – Jesus sagt später von sich selber: Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. Schon immer waren Hirten Schwierigkeiten und Härten ausgesetzt. Jesus erging es nicht anders. Er wurde nicht nur von Pharisäern und Schriftgelehrten bedrängt, die ihn am Ende zum Tod am Kreuz auslieferten. Auch der Teufel trat an Jesus in der Wüste heran, um ihm vom Auftrag Seines himmlischen Vaters abzubringen.

Und der Engel sprach zu den Hirten: Fürchtet euch nicht! Die Begegnung mit dem heiligen Gott erzeugt selbst bei hartgesottenen Hirten Furcht. Doch die Boten Gottes nehmen ihnen die Angst. Je stärker wir uns an Christus binden, desto weniger müssen wir Angst haben.

Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR. Drei Titel für ein Kind: 1. Heiland – der Retter von Schuld und Sünde. 2. Christus – der verheißene Messias und Retter für die ganze Welt. Und 3. HERR – über Himmel und Erde, der göttliche König, der Retter für die Ewigkeit. Weihnachten macht nur Sinn, wenn wir erkannt haben, daß wir Rettung, daß wir Frieden mit Gott brauchen. Kein Krieg (weder in den Familien, noch im Großen), sondern Frieden mit Gott durch Jesus Christus.

Der Himmel selber bricht in großem Jubel aus: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Hier geht nicht um den irdischen Frieden, nach denen sich so viele sehnen (ich auch und das dürfen wir auch!). Aber hier geht es um Frieden bei den Menschen, die Gott in Seiner großen Gnade angenommen hat und die zum IHM „Ja!“ gesagt haben.

4. Glaube handelt (V. 15-20)

Die Hirten sagen nicht zu dem, was die Engel verkündeten: „Na, das war wirklich spannend, wie in einem richtigen Krimi!“; sondern sie sagen: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem. Wahrer Glaube bleibt nicht beim Sensationellen, beim Übersinnlichen stehen. Wahrer Glaube lebt auch nicht von Gefühlen, Emotionen und Hochstimmungen. Wahrer Glaube geht los; wahrer Glaube sieht; wahrer Glaube bezeugt. Die Hirten gehen los, gehen auf direktem Wege zu Jesus, sie sehen IHN und dann bezeugen sie IHN noch obendrein und verbreiten die Botschaft vom Kommen des Gottessohnes an Ort und Stelle. Diese Hirten sind wahre Gläubige, Evangelisten wie sie sich der HERR wünscht.

5. Gottes Wort muß ins Herz (V.19)

Maria behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Es ist wichtig, Gottes Wort im Herzen zu bewegen. Und wie macht man das? Erst muß ich dem, was Gott sagt – also was in der Bibel steht – fest vertrauen. Dann hilft dir Gottes guter Geist, das gelesene Wort zu verstehen und die geschenkte Erkenntnis als geistliche Nahrung für das tägliche Leben zu nutzen. Es gibt zwei gesunde Reaktionen auf Gottes Wort: das öffentliche Zeugnis, wie es die Hirten gemacht haben, und stilles, tiefes Nachdenken, wie es Maria gemacht hat. Es kann nicht jeder Straßenevangelist sein. Und es kann auch nicht jeder in völliger Stille Gottes Wort im Herzen bewegen. Gott braucht beides. Öffentlichkeit und Stille ergänzen einander.  

6. Die Entscheidung von Bethlehem (V.20)

Maria und Joseph haben ihre Entscheidung getroffen, für Gott alle Mühen und Strapazen auf sich zu nehmen. Auch die Hirten haben ihre Entscheidung getroffen: Sie gingen los, um den von den Engeln angekündigten Heiland zu finden und sie haben den HERRN ihres Lebens gefunden.

Dieses Gotteswort aus dem Lukasevangelium fordert uns im Denken, Reden und Handeln heraus. Das Fazit ist nicht: „War d a s eine schöne Geschichte!“, sondern die Frage: „Was mache ich mit diesem Retter? Glaube ich, daß bei Gott nichts zufällig geschieht? Habe ich erkannt, daß sich Gott für mich erniedrigt hat? Erkenne ich, wie die Hirten, daß Jesus der Weg ist, auf dem ich bis zum Ende meines Lebens bleiben muß, um gerettet zu werden? Ist mein Glaube ein handelnder Glaube? Gebe ich die Frohe Botschaft an andere weiter? Ist Gottes Wort in meinem Herzen fest verwurzelt? Habe ich mich voll und ganz für ein Leben mit Jesus entschieden?“

Euch ist heute der Retter geboren. Nicht nur damals. Nicht nur Weihnachten. Nicht nur für Josef und Maria. Nicht nur den Hirten. Sondern auch HEUTE, für dich und mich. Und auch für die Menschen, die Jesus noch ablehnend oder skeptisch gegenüberstehen. Euch ist heute der Retter geboren!

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