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CO2-Religion: gigantischer Wahnsinn

CO2-Religion: gigantischer Wahnsinn. Foto: AG WELT

von Thomas Schneider

Seit einigen Monaten hören wir ab und zu den MORGENWECKER von TYCHIS EINBLICK, einem alternativen Onlinemagazin des Journalisten und Publizisten Roland Tichy.

Heute morgen ging es in seinem Interview-Podcast um das Thema „Der Gas-Irrsinn: Abschalten, bis nichts mehr geht“. Dazu hatte Tichy Frank Hennig zu Gast. Hennig ist Diplomingenieur für Kraftwerksanlagen und Energieumwandlung und einer der renommiertesten Kenner der „Energiewende“.

Hennig stellte klar: Wenn Unternehmen in Deutschland feststellen, daß „ein vernünftiges Wirtschaften auch in Zukunft durch den selbstorganisierten Energiemangel und steigender Preise nicht mehr möglich ist“, dann gehen diese ins Ausland. Es sei „einigermaßen Irrsinn, daß bei uns das höchste Ziel nicht die wirtschaftliche Prosperität (Gedeihen) und der Wohlstand der Menschen im Zenit der politischen Ziele steht, sondern die CO2-Vermeidung“.

Solches politische Vorgehen, so Hennig, sei eine „religiös zu nennende Zielrichtung“. Man wolle um jeden Preis CO2 zu „Absolut Null“ machen. Die Folgen seien gigantisch. Unser Land werde sich darauf einstellen müssen, ob darüber die Regierung vorfristig zerbrechen wird. Der Druck aus Industrie und Bevölkerung werde weiter steigen.

„Wie lange sich die CO2-Religion in dieser Form noch halten läßt“, wage Hennig nicht zu sagen, weil die Deutschen weltweit „so ziemlich die Einzigen sind, die unverändert diese Richtung fahren“. Alle anderen Länder hätten sich korrigiert, weil sie gemerkt hätten, daß das alles zum wirtschaftlichen Niedergang führe. Nur die Deutschen hätten das noch nicht bemerkt.

Somit reiht sich die CO2-/Klima-Religion ein in den großen Schwarm der Neuen Religionen, deren Grundlagen von Menschen erdachte und entwickelte Rituale und Vorschriften sind. Diese Religion beinhaltet menschengemachte Gesetze und Regularien, die dem Schöpfungswerk des allmächtigen Gottes übergeordnet werden, um es sukzessive zu zerstören.

Jede Weltanschauung, so auch die CO2-/Klima-Religion, die außerhalb der Schöpfungsordnung Gottes aufgestellt wird, verletzt Gottes erstes Gebot: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ (Mose 20,3) Der Mensch macht die Erde zum höchsten Wert und spricht ihr in seiner Hybris eine heuchlerische Schutzwürdigkeit zu. Einerseits will diese Religion den Machteliten Wohlstand schaffen und andererseits – gewissermaßen als Opfer – vom einfachen Volk Verzicht auf Wohlstand und Freiheit abverlangen.

Verantwortliche in Politik, Kirchen und Wirtschaft, die solchen gigantischen religiösen Wahnsinn fördern, stemmen sich gegen Gott, von dem es in Psalm 24,1 heißt: „Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist.“ Für die CO2-/Klima-Religion ist das CO2 Sünde; die Schuld ist das von Gott geschaffene menschliche Leben; die Erlösung ist einerseits die Herabwürdigung von Gottes Schöpfung und andererseits diktatorisch abverlangte Selbstverleugnung des Menschen. Alles in allem: Eine komplette Verdrehung des biblischen Evangeliums. Dazu heißt es in Galater 1,8: „Wenn jemand euch ein anderes Evangelium verkündigt … der sei verflucht.“

Die CO2-/Klima-Religion dient den Regierenden als Herrschaftsmittel, um das Volk zu indoktrinieren, zu erniedrigen und letztlich samt Natur durch Entzug des lebenswichtigen CO2 zu vernichten. Solche Religion lebt von Angst- und Panikmache, formt ideologisch (vor allem medial) die Gedanken der Menschen und diszipliniert sie durch apokalyptische Schreckensnachrichten. Nicht umsonst mahnt der Apostel Paulus in Kolosser 2,8: „Seht zu, daß euch niemand einfängt durch Philosophie und leeren Betrug.“

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