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Manipulationsmethoden des Teufels (Teil 1)

Geschrieben von Thomas Schneider am 21. Januar 2026

Foto: AG WELT

von Thomas Schneider

Wer kennt diesen Spruch nicht: „Mal‘ bloß den Teufel nicht an die Wand!“ Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, ja nicht ein Unglück herbeizurufen. Man sieht schlimmste Szenarien heraufziehen, die einem selbst oder anderen Schaden zufügen könnten. Nur wissen viele nicht, daß sie mit solchen saloppen Sprüchen dem Teufel eine gehobene Stellung einräumen.

Leichtfertig wird entweder der Teufel auf Menschen projiziert und ins Lächerliche gezogen oder – wie auf manchen Fahrzeugen – zu einem Zeichen degradiert, zur Abwehr von Unglück mißbraucht oder zum Bekenntnissymbol.

Nachdenkenswert ist die Redewendung von Martin Luther, der gesagt haben soll: „Man braucht den Teufel nicht über die Tür zu malen, er kommt von selbst ins Haus.“ („Sprichwörter“ von Sebastian Franck aus dem Jahr 1541) Was wollte Luther damit sagen? Der Teufel kommt zum Menschen sowieso, da muß er ihn nicht erst herbeirufen. Damals malte man oft Heilige Gottes (Propheten und Evangelisten) über die Eingangstür. Andere malten den Teufel an diese Stelle.

Der eigentliche Name des Teufels ist Satan. Er ist der große Feind Gottes und des von Gott geschaffenen Menschen. Die Bezeichnung ist sowohl im Hebräischen und im Griechischen als auch im Deutschen gleich. Der Name bedeutet „Widersacher“. Der Begriff Teufel kommt von „Durcheinanderbringer“ oder „Verleumder“. So wird Satan auch Verkläger der Nachfolger Jesu genannt. In Offenbarung 12,10 heißt es: „Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus; denn der Verkläger unserer Brüder und Schwestern ist gestürzt, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserm Gott.“

Der Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan verkörpern alle den gleichen bösen Geist. Der Teufel ist also weder ein Zeichen, noch ein Mensch. Er ist die Verkörperung alles Widergöttlichen. Er ist Person. In Offenbarung 20,2-3, wo vom Tausendjährigen Reich die Rede ist, da steht: „Und er (damit ist ein Engel Gottes gemeint) ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muß er losgelassen werden eine kleine Zeit.“

Der Teufel war der große Widersacher des Volkes Gottes in der Zeit des Alten Bundes, er war der Versucher des HERRN Jesus und er ist bis zum heutigen Tag der Versucher und Feind der Christen und der gesamten Menschheit. Der Teufel war und ist immer bemüht, die Wirkung des Evangeliums von Jesus Christus zu neutralisieren. Er war und ist immer bemüht, den Glauben des Menschen an den HERRN Jesus zu beseitigen oder den Glauben an den Heiland und Retter von vornherein zu blockieren.

Der Teufel tut alles dafür, die gute Saat des Evangeliums zu ersticken und die heranwachsende Frucht des Glaubens zu zerstören. Im Gleichnis Jesu vom Sämann (Matthäus 13,3-23) wird uns das ganz deutlich vor Augen geführt: „Und indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen’s auf. Anderes fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, weil es keine tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. Anderes fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen empor und erstickten es. Anderes fiel auf das gute Land und brachte Frucht, etliches hundertfach, etliches sechzigfach, etliches dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre!“ 

Scheinbar hörten schon damals viele (wenn überhaupt) nur mit einem halben Ohr auf das, was Jesus sagte. So bot man Gottes Widersacher genügend Angriffsfläche. Der Teufel verblendete damals und verblendet heute den klaren Blick auf Gottes Wort, auf den hellen Glanz des Evangeliums, auf Gottes Herrlichkeit. Jeder wiedergeborene Christ weiß aber, daß Gott alle Bemühungen des Teufels zunichte gemacht hat – alle! Sonst könnte kein Mensch gerettet und vor der Hölle bewahrt werden.  

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Teil 2 zum Thema „Manipulationsmethoden des Teufels“ erscheint in Kürze

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Peter Hahne – 20.03.2026

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