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Manipulationsmethoden des Teufels (Teil 5)

Foto: AG WELT

von Thomas Schneider

Auch die Verblendung als abscheuliche Manipulationsmethode des Teufels greift.

Jeder sollte sich fragen, ob die Verblendung durch ARD und ZDF – und wie diese Mainstream-Medien alle heißen mögen – bei ihm schon eingesetzt hat: die Verblendung der Erkenntnis, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen (Apostelgeschichte 5,29).

Wer die Erkenntnis aus dem Wort Gottes nicht hat, der ist – wie es in 2. Petrus 1,9 heißt – „blind und tappt im Dunkeln und hat vergessen, daß Gott ihn (durch Christi Blut) von seinen früheren Sünden gereinigt hat.“

Wir schimpfen über Denunziantentum durch Correctiv und andere von der Regierung beauftragten sog. Faktenchecker (man kann sie wohl als Stasi-Nachfolger bezeichnen). Und das zu Recht. Gott möge uns aber davor bewahren, daß nicht auch wir eines Tages – und genau das will Satan – zum Verräter an Glaubensgeschwistern werden, wie es in 2. Timotheus 3,1-5 geschrieben steht: „Du mußt wissen, daß die Zeit vor dem Ende schlimme Phasen haben wird. Die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, großtuerisch und eingebildet.… Sie sind undankbar, lieblos und unversöhnlich. Sie werden andere verleumden und sich hemmungslos ausleben. Sie sind gewalttätig und hassen das Gute. Zu jedem Verrat bereit, werden sie leichtsinnig und vom Hochmut verblendet sein. Ihr Vergnügen lieben sie mehr als Gott. Sie geben sich zwar einen frommen Anschein, aber von der Kraft wahrer Gottesfurcht wollen sie nichts wissen.“ – Wie leicht werden aus Verrätern Verfolger. Das ist die Frucht teuflischer Manipulation!

Schon heute gibt es viele Vorläufer des großen Antichristen, die leugnen, daß Jesus der Christus ist, der Sohn des lebendigen Gottes. Arbeitsgruppen und Gremien der Kirchen arbeiten längst daran, das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser umzudichten. Doch der Mensch wird niemals unabhängig von Christus Gott erkennen. 1. Johannes 2,22: „Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.“ Der Antichrist lehnt nicht nur den Gottessohn Jesus ab, sondern auch den himmlischen Vater. Im Vers 23 heißt es weiter: „Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.“

Eine Manipulationsmethode der besonderen Art ist, daß der Teufel überall Irrlehrer aufstehen läßt, die sich mit den wahrhaft Gläubigen vermischen und die Gemeinschaft in Christus durch falsche Lehre verderben. Dieses Teufelswerk wird uns im Bild vom gesäten Unkraut unter den Weizen sehr plastisch vor Augen geführt. Da heißt es in Matthäus 13,25: „Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon.“„Als aber die Leute schliefen…“ Wenn so manche Christen nicht in einen frommen Schlaf versinken würden, hätten Irrlehrer kaum eine Chance, ihren geistlichen Unrat und in den Gemeinden abzukippen. Nicht umsonst mahnt Gottes Wort in 1. Petrus 5,8: „Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.“

Wer sind solche Irrlehrer, die der Teufel schickt? Teuflisches Brüllen hört man beispielsweise von den Bühnen sog. Heilungskonferenzen. Menschen suchen in ihrer Not Heilung von körperlichen und seelischen Gebrechen. Doch sie werden verführt, weil sie sich auf Visionen, Träume und Heilungskräfte von selbsternannten Heilern und Propheten verlassen. Nicht selten lassen deren Nachfolger alles hinter sich und geben ihr Hab und Gut solchen Scharlatanen.

Andere spenden in Organisationen wie Joyce Meyer Ministries (Jahresumsatz von 100 Millionen US-Dollar!) oder glauben den Lehren von Anselm Grün, Gabriel Häsler, Giuliana Buttini, Joseph Prince, Lilli Heinze, Maria Prean, Reinhard Hirtler – um nur einige zu nennen. Deshalb heißt es in 1. Petrus 5 weiter: „Dem müßt ihr standhaft im Glauben widerstehen!“

„Denn es wird eine Zeit kommen“, so schreibt Paulus im Auftrag Gottes im 2. Timotheusbrief 4,3, „da werden sie die gesunde Lehre unerträglich finden und sich Lehrer nach ihrem Geschmack aussuchen, die ihnen nur das sagen, was sie gern hören wollen…“ Mehr und mehr gewinne ich den Eindruck, daß dieses Jucken in den Ohren (wie es Martin Luther übersetzt) nach einem Wohlstandsevangelium stark zugenommen hat. Sollte der HERR unserem Land den Wohlstand nehmen, in dem wir aus Seiner Gnade noch (!) leben dürfen, dann müssen wir uns nicht wundern. Gott läßt sich nicht spotten!

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Der 6. und letzte Teil zum Thema Manipulationsmethoden des Teufels folgt in Kürze

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