
von Ernst Martin Borst
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) startet ein neues Projekt. In ihrer Pressemeldung vom 6. Februar 2026 stellt sie ihr neues, für drei Jahre angelegtes, interreligiöses Projekt „Weißt du, wer ich bin?“ vor.
Projektleiterin ist die zur Freien Evangelischen Gemeinde gehörende Laura Schäfer. Projektkoordinatorin ist die Muslimin Oumaima Soukrat. Die ACK-Projektreihe „Weißt du, wer ich bin?“ besteht seit 2004 und wird jeweils für drei Jahre mit einem Schwerpunktthema neu gestartet. Speziell für diese Projekte unterhält die ACK einen gesonderten Internetauftritt, dort ist zu lesen:
„‚Weißt du, wer ich bin?‘ – das Projekt der drei großen Religionen für friedliches Zusammenleben in Deutschland ist ein gemeinsames Vorhaben der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), des Zentralrats der Juden in Deutschland und des Koordinationsrat der Muslime (KRM). Mit dem Projekt ‚Weißt du, wer ich bin?‘ leisten die beteiligten Träger einen Beitrag zur Verständigung von Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und zur Zusammenarbeit über die Grenzen der Religionen hinweg. Sie machen damit deutlich, dass die Religionen einen konstruktiven Beitrag zur Integration und einem friedlichen Zusammenleben in unserem Land leisten. Gefördert wird das Projekt mit Mitteln vom Bundesministerium des Innern und für Heimat in Umsetzung der Ziele der Deutschen Islamkonferenz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.“
Die Muslimin Oumaima Soukrat sagt zum neuen Projekt (2026/2029):
„Es ist doch schon etwas Neues für mich und ich erweitere gefühlt wöchentlich mein Wissen. Bei der ACK tätig zu sein, bietet mir Einblicke in die ökumenische Zusammenarbeit und in die verschiedenen Referate, die ich so noch nicht hatte. Es freut mich sehr, dass wir den interreligiösen Dialog nicht nur ins kleine WDWIB-Projektteam, sondern auch in den Alltag der Ökumenischen Centrale einbringen, damit leben wir in meinen Augen die Charta Oecumenica ein Stück weit vor. Hoffentlich, lade ich meine Kolleg*innen nicht nur jährlich zu einem gemeinsamen Fastenbrechen ein, sondern gewähre so wie sie auch mir mit der Zeit weitere Einblicke in meine Glaubenspraxis und durch mein Netzwerk auch noch tiefere Einblicke in die Vielfalt der muslimischen Communities. Mit bringe ich mehrheitlich die sunnitische Tradition, aber aufgewachsen bin ich in einer kleinen multikulturellen Moscheegemeinde, die von Sunniten und Schiiten gemeinsam gegründet wurde und mich stark geprägt hat. Aus meinen religiösen Überzeugungen heraus versuche ich in meiner Arbeit stets Reflexion und Austausch zu fördern, Ungleichheitsideologien zu entkräften und die Lebensqualität in unserem Land zu verbessern.“
Die Projektleiterin Frau Schäfer schreibt: „Interreligiösen Dialog in der Praxis mitzuerleben war dann für mich der nächste Schritt auf der Suche nach Wegen zu einem gerechteren Miteinander in der Zukunft und im Heute. Ich mag am Dialog, dass da Menschen zusammenkommen, die von religiöser Unterschiedlichkeit Positives erwarten und gemeinsam nach Antworten auf Herausforderungen suchen, die die Communities betreffen und bewegen. Dabei lernt man sich und andere ständig neu kennen.“
Mit diesen Projekten zeigt es sich ganz deutlich: Die ACK geht es schon lange nicht mehr um Gemeinschaft mit Lutheranern, Baptisten und weiteren Freikirchen, sondern um ein großes interreligiöses Miteinander. Auch trifft es schon lange nicht mehr zu, dass die verschiedenen interreligiösen Gruppen sich nur besser kennenlernen und miteinander reden wollen, sondern es geht um
- gemeinsame Gottesdienste,
- gemeinsame Gebete,
- gemeinsames Auftreten in der Öffentlichkeit,
- gemeinsame Anerkennung der verschiedenen Gottesbilder,
- die Abwertung der biblischen Botschaft,
- die Achtung und Anerkennung des Koran und weiterer Religionsbücher.
Durch diese Grundhaltung erleben wir auf interreligiöser Basis Gottesdienste, Religionsunterrichte, Kindergärten, Seminare, House of One, Radio- und Fernsehsendungen, Weihnachtsfeste, Fastenbrechen, Begegnungsstätten und vieles mehr. Die ACK geht das alles noch nicht weit genug und startet deshalb jetzt wieder ein weiteres dreijähriges Projekt: „Weißt du, wer ich bin?“. Zum Projektinhalt und Ziel sagt die Projektleiterin:
„Der Schwerpunkt der neuen Projektphase liegt auf dem Einsatz gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in religiösen Kontexten und auf der Förderung interkultureller Theologie. Ich freue mich besonders auf die neuen Projekte und Menschen, die wir dazu in den nächsten Jahren kennenlernen. Als Projektbüro bekommen wir regelmäßig Einblicke in den ganzen Weg der Projekte von der Anfangsidee bis zur Durchführung und Abschlussreflexion, das ist total spannend zu verfolgen. Mir ist es ein Anliegen, diese Menschen und ihre Ideen über „Weißt du, wer ich bin?“ mit noch mehr Leuten in Kontakt zu bringen. Obwohl interreligiöser Dialog schon an so vielen Orten stattfindet, haben viele Menschen noch keine Berührungspunkte damit. Es geht also darum, gute und etablierte Dialogansätze, wie wir sie fördern, bekannter zu machen und die interreligiösen Netzwerke auszubauen.“
Die Bibel soll also noch mehr abgewertet und mit Füßen getreten werden. Jesus Christus als den einzigen Weg soll und darf es nicht mehr geben. Was der lebendige GOTT dazu sagt, interessiert die ACK nicht mehr. Die Namensgebung der ACK als „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen“ passt schon lange nicht mehr. Sie sollte sich in „Arbeitsgemeinschaft der Religionen“ (AGdR) umbenennen.
Die einzelnen Ortsgemeinden und Christen sollten bedenken, wer die ACK ist. Sie wird gebildet aus den einzelnen Gemeindeverbänden. Somit sind alle Baptisten, Freien evangelischen Gemeinden, Lutheraner, Methodisten und viele weitere Teile (und Mitglied) der ACK. Jedes einzelne Mitglied dieser Gemeinden trägt damit auch die Verantwortung für das interreligiöse Verhalten der ACK.
Fest steht: Egal wie verachtend die ACK die BIBEL behandelt – GOTTES WORT ist und bleibt in Ewigkeit bestehen. Jeder sollte GOTTES WORT ernst nehmen: „Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten.“ (Galater 6,7) „Wenn ihnen jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht.“ (Offenbarung 22,18-19)